Ausführung und Erdung eines Pelletlagers:

Die am häufigsten verwendeten Fertiglagersysteme sind oberirdisch und bestehen aus flexiblen Polyestergewebe, Kunststoff oder Metall. 
Das verwendete Material sollte besonders beim Befüllvorgang in der Lage sein, elektrostatische Aufladungen abzuleiten.
So ist auf die Erdung des Befüllstutzens oder – je nach Konstruktion – des Gesamtsystems zu achten.

Das Befüllsystem muss grundsätzlich gegen elektrostatische Aufladungen geerdet werden. Die Einblasrohre können sich nämlich während des Befüllvorgangs elektrostatisch aufladen. Um dies zu verhindern, sind die Befüllrohre mit einem mindestens 4 mm² starken Draht oder einer Erdungsschiene mit einer Potenzialausgleichsschiene zu verbinden.

Zur Befüllung eines Pelletslagers brauchen Sie zwei „Befüllstutzen“. Der Pelletlieferant schließt bei der Brennstoffanlieferung an einem Befüllstutzen ein Absauggebläse an und am anderen werden die Pellets mit Luftdruck eingeblasen.

Bauseits müssen Sie einen Wanddurchbruch mit einem Durchmesser von 125 – 150 mm erstellen. Die Befüllkupplungen werden in diesen Durchbruch mit geeignetem Material fest eingebaut, denn sie dürfen sich beim Befüllen des Lagers nicht lockern. 
Die Zulässigkeit von Montageschaum ist im Vorfeld mit dem Pelletslieferanten zu klären.

Erdung ohne und mit Lichtschacht

Zusammenfassung:

Allgemeine Hinweise:

Nicht verwendet werden dürfen:

Pelletsilo Erdungsschelle
4er Sparset Pellet Erdungsschelle