März 2026
Pelletpreis im März mit leichter Entspannung
Mit dem Ende der Heizsaison sinkt die Nachfrage nach Holzpellets leicht. Entsprechend gibt auch der Preis nur geringfügig nach. Laut dem Deutschen Pelletinstitut (DEPI) kostet eine Tonne (t) Holzpresslinge bei einer Abnahmemenge von 6 t aktuell durchschnittlich 419,2 Euro. Das entspricht einem Minus von rund 0,8 Prozent gegenüber dem Vormonat. Eine Kilowattstunde Holzenergie liegt derzeit bei 8,38 Cent. Gegenüber Erdgas beträgt der Preisvorteil rund 17,3 Prozent. Durch stark gestiegene Heizölpreise vergrößert sich der Kostenvorteil von Pellets gegenüber Heizöl derzeit auf rund 37,4 Prozent.
Das Wichtigste in Kürze
- Mit dem Ende der Heizsaison sinkt die Nachfrage nach Holzpellets leicht
- Eine Kilowattstunde Holzenergie liegt derzeit bei 8,38 Cent
- Eine Tonne (t) Holzpresslinge bei einer Abnahmemenge von 6 t aktuell durchschnittlich 419,2 Euro
- ... das entspricht einem Minus von rund 0,8 Prozent gegenüber dem Vormonat
- Gegenüber Erdgas beträgt der Preisvorteil rund 17,3 Prozent
- Durch stark gestiegene Heizölpreise vergrößert sich der Kostenvorteil von Pellets gegenüber Heizöl derzeit auf rund 37,4 Prozent.
Quelle: DEPI im März 2026
Der Durchschnittliche Preisvorteil von Pellets ist im 10 Jahreszeitraum 2015 - 2025:
- ... im Vergleich zu Heizöl haben Holzpellets einen durchschnittlichen Preisvorteil von 25,16 %
- ... im Vergleich zu Erdgas haben Holzpellets einen durchschnittlichen Preisvorteil von 29,28 %
Bitte denken Sie daran:
„Die jüngsten Preisbewegungen bei Heizöl zeigen, wie sensibel fossile Energieträger auf geopolitische Entwicklungen reagieren“, erklärt DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele. „Anders bei Holzpellets. Sie stammen überwiegend aus regionaler Produktion und sind deutlich weniger abhängig von globalen Lieferketten. Das sorgt für vergleichsweise stabile Preise und eine hohe Versorgungssicherheit.“ Während internationale Krisen kurzfristig starke Preissprünge bei Öl und Gas auslösen können, entwickeln sich die Preise für Pellets in der Regel deutlich ruhiger und besser kalkulierbar.
Mit dem Frühling geht eine außergewöhnlich lange Heizsaison langsam zu Ende. Dadurch sinkt traditionell die Nachfrage nach Brennstoffen, was sich auch am Pelletmarkt bemerkbar macht. „Wir sehen derzeit die ersten saisonalen Effekte: Die Nachfrage lässt nach und so auch der Pelletpreis, allerdings nicht so schnell wie in den Vorjahren“, so Bentele. Erfahrungsgemäß sind die Preise außerhalb der Heizperiode oft etwas günstiger. Erfahrene Pelletheizer bestellen da-her bewusst im Frühjahr oder Sommer und sichern sich so eine planbare und vergleichsweise kostengünstige Wärmeversorgung.
Quelle: DEPI am 26.03.2026
Quelle: DEPI 16.03.2026
Preisvorteil von Pellets gegenüber Heizöl in %
Wer mit Pellets heizt, spart bares Geld. Während die Preise für fossile Energieträger oft stark schwanken, haben sich die Pelletpreise in den letzten Jahren als vergleichsweise stabil erwiesen. Im Schnitt waren Pellets in den vergangenen zehn Jahren 25 Prozent günstiger als Heizöl und 31 Prozent günstiger als Erdgas. Trotz steigender Kosten und wirtschaftlicher Unsicherheiten – etwa durch den Krieg in der Ukraine – bleibt der Preisvorteil von Pellets erhalten.
Erhöhung der Brennstoffkosten durch CO2-Preis
Pellets bieten nicht nur stabile Preise, sondern auch steuerliche Vorteile: Sie sind von der Energiesteuer befreit, unterliegen nicht der CO2-Bepreisung und werden mit dem reduzierten Mehrwertsteuersatz von nur 7 Prozent besteuert. Eine Investition in eine moderne Pelletheizung zahlt sich also langfristig aus – wirtschaftlich und nachhaltig.
Quelle: DEPI Stand Juni 2025