Die Entnahme von Pellets mit Saugsonden

Die einfachste und preiswerteste Lösung Pellets aus dem Pelltlager zu entnehmen sind pneumatisch arbeitende Saugsonden. Damit das funktioniert und nicht zu große Restmengen im Lager bleiben haben wir wertvolle Tipps!

Wie funktioniert eine Saugsonde?

Saugsonden selbst saugen nicht, sondern sind ausschließlich eine Entnahmestelle für den Pellet-Lagerraum. Damit der Transport der Pellets über die Absaugung tatsächlich funktioniert, ist der Anschluss an ein Saugsystems notwendig. Dieses kann im Kessel integriert sein oder Sie können mit einem Pelletsauger wie z.B. dem Vacupellet von A.B.S. die Pellets ansaugen.
Die Sonde selbst besteht aus einer Absaug- und einer Rückluftdüse, wobei die Rückluftdüse die Hohlraumbildung im Absaugbereich vermeidet.
Wenn Sie ein Lager mit mehreren Saugsonden bauen, brauchen Sie eine Lösung, damit 
die verschiedenen Saugsonden zusammen arbeiten: Dafür gibt es Saugweichen, über die Sie zwischen den Sonden manuell oder automatisch umschalten können.

Wertvolle Tipps zum Bau eines Pelltlagers mit der Entnahme durch Saugsonden:

Gibt es unterschiedliche Saugsonden?

Ja, Saugsonden gibt es mit kurzem und mit langen Stutzen. Das hängt davon ob der Anschluss innerhalb oder außerhalb des Bunkers liegt! 

Einfacher Einbau
5/5
Störungsanfälligkeit
4/5
Kostengünstig
5/5

Fragen und Antworten zur Saugsonde

Die nachfolgende Angaben sind Richtwerte und abhängig von Ihrem Saugsystem bzw. der Saugturbinen-Leistung. Voraussetzung für die maximalen Werte ist eine stabile Spannungsversorgung (mind. 220 V unter Belastung)

  • max. 25 m Länge von der entferntesten Sonde zum Pelletkessel bei max. 1,75 m gesamten Höhenunterschied
  • max. 15 m Länge von der entferntesten Sonde zum Pelletkessel bei max. 2,75 m gesamten Höhenunterschied
  • max. 10 m Länge von der entferntesten Sonde zum Pelletkessel bei max. 4,50 m gesamten Höhenunterschied

Es ist ratsam mehrere Saugsonden im Raum zu montieren, um die Restmenge gering zu halten oder bei einer Verstopfung einer Sonde ausweichen zu können. Die verschiedenen Sonden können über Weichen automatisch oder manuell umgeschaltet werden.

Die Anzahl der benötigten Saugsonden ist ganz klar von Ihrer Lagerraumgröße abhängig.

Richtwerte:
1 Sonde: saugt Pellets in einem Umfang von ca. 1 m²
3 Sonden: rechteckiger Lagerraum bis ca. 6 m²
5 Sonden: Lagerräume in Sonderformen (z.B. L-förmig), Grundfläche ab 4 m²

Nicht unbedingt. Dennoch ist ein Schrägboden oft sinnvoll, um möglichst alle Pellets aus dem Lagerraum zu bekommen. Das gilt besonders bei einer geringen Saugsondenanzahl (1-3).

Der Schrägboden kann meistens bei größeren Räumen mit 8 oder mehr Entnahmesonden entfallen.

Die Saugsonde muss mit dem Förderschlauch (Stutzen unten) und dem Rückluftschlauch (Stutzen oben) verbunden werden.

Damit die Schläuche nicht von den Stutzen der Sonde rutschen, befestigen Sie diese mit Hilfe von Schlauchschellen. Diese können Sie ganz einfach über den Schlauch ziehen und anschließend mit einem Schraubenzieher fest ziehen.

Vergessen Sie aber nicht, den Förderschlauch vor der Befestigung zu erden. Wie das geht, sehen Sie in der Montageanleitung.

Ja unbedingt. Die Saugsonde darf nicht lose im Lagerraum liegen, sondern muss mit einem Dübel und einer passenden Schraube am Untergrund befestigt werden. Achten Sie dabei auf die richtige Ausführung des Befestigungsmaterials. Das ist nämlich vom Untergrund wie z.B. Beton, Holz, o.ä. abhängig.

Nein. Die Saugsonde ist ausschließlich eine Entnahmestelle für den Pellet-Lagerraum. Damit der Transport der Pellets über die Absaugung tatsächlich funktioniert, ist der Anschluss eines Saugsystems notwendig.

Wenn Ihr Heizkessel kein Saugsystem integriert hat, können Sie mit einem Pelletsauger wie z.B. dem Vacupellet von A.B.S. die Pellets ansaugen.